May 21, 2024


Landsberg am Lech – [–>Achtung, Hundebesitzer! Im Kreis Landsberg am Lech wurde die tödliche Tierseuche Staupe nachgewiesen. Ein Fuchs hatte sich damit infiziert. Das Virus ist höchst ansteckend.

Da sich Staupe schnell verbreitet, warnt auch der Nachbar-Landkreis Weilheim-Schongau (Bayern) die Tierbesitzer. Bei dem gefundenen, toten Fuchs wurde das Virus im Labor nachgewiesen.

„Staupe kann durch Tröpfcheninfektion bereits durch direkten Kontakt mit einem infizierten Hund oder einem anderen infizierten (Wild-)Tier übertragen werden“, so der Landkreis in einer Mitteilung. Außerhalb eines Tierkörpers sterben die Viren in der Regel schnell ab.

So verbreitet sich das Virus

„Das Virus kann sich jedoch auch über Ausscheidungen, infiziertes Futter oder Wasser auf andere Tiere verbreiten“, heißt es vom Veterinäramt. Daher gäbe es beim Gassigehen in der Natur ein unbestimmtes Risiko für ungeimpfte Hunde.

Neben Hunden können vor allem Füchse, Dachse, Marder und Waschbären den Erreger in sich tragen und daran erkranken. Die Symptome: Fieber, Appetitlosigkeit, Nasen- und Augenausfluss, Husten, Atemstörungen, Erbrechen und Durchfall. Im schlimmsten Fall endet die Erkrankung tödlich.

Impfungen schützen Hunde

Eine Impfung gegen Staupe schützt Hunde nachweislich. Das Veterinäramt Weilheim-Schongau rät daher allen Hundehaltern, den Impfschutz frisch zu halten. Bei Katzen kommt das Virus nicht vor und auch für Menschen ist es ungefährlich.



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